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Dienstag, 26. Mai 2015

Rainer Werner Fassbinder - zum 70.


S!NEDi-art: Rainer Werner Fassbinder - damals - als das anderssein noch zur show gestellt wurde ...


Zum 70. von Rainer Werner Fassbinder

Von mir geliebt und von anderen gehasst


nach einem Text von Christiane Peitz | tagesspiegel.de

Er drehte 44 Filme, starb mit 37 Jahren, geliebt und gehasst. Versöhnt sich die Nation jetzt mit dem streitbaren Filmemacher? Wird der Bürgerschreck nun zum Schöngeist?


Sie liegt nackt auf dem Bett, er sitzt davor, breitbeinig, stumm. Die Familie versammelt sich am Esstisch, die Kamera scannt Gesichter, Blicke, knappe Sätze. Und die Partyleute auf der Terrasse regen sich kaum, als Hanna Schygulla in Zeitlupe tanzt. Liebespaare, Familienaufstellungen, Gruppenbilder mit Stars: Fassbinders Filme sind Installationen einer erstarrten Gesellschaft, die etwas zu verbergen hat, tableaux vivants der Nachkriegsrepublik. Spröde, präzise, von glühender und entlarvender Kälte. 


44 Filme hat Rainer Werner Fassbinder in 16 Jahren gedreht, er wurde nur 37 Jahre alt und starb am 10. Juni 1982 an einer Mischung aus Drogen, Alkohol und einer Überdosis Arbeit. Am 31. Mai wäre er 70 geworden.


Fassbinders Filme sind Sittengemälde, Erkundungen der sozialen Gefüge in Deutschland, Figurenkonstellationen mit Spiegelbildern und sorgfältigen Raumkompositionen.

Berserker, Bürgerschreck, Enfant terrible des deutschen Films: und immer mit Lederjacke und Zigarette. 


Neuerdings ist ganz Deutschland mit Fassbinder beschäftigt. Am 31. Mai wäre er 70 geworden; nach der ersten großen Retro zum 10. Todestag 1992, nach internationalem Ruhm mit Ausstellungen im New Yorker MoMA und dem Pariser Centre Pompidou kehrt der Prophet nach Hause zurück und ist in Mode wie nie. Wird gefeiert, restauriert, digitalisiert, re-inszeniert, musealisiert, aktualisiert, eingemeindet, auf den Kunstsockel gehoben – und alle verstehen ihn jetzt. Die Kulturnation versöhnt sich mit dem großen Außenseiter des deutschen Films - dem Enfant terrible der 68-er schlechthin - diesem unmöglichen Typen, der in nur 16 Jahren 44 Kino- und TV-Filme drehte.


Wie aktuell ist nun dieser Fassbinder, wie historisch? "Fassbinder JETZT" heißt eine Ausstellung in Berlin ...

Fassbinder - nun endlich begnadigt - und plötzlich einer von uns. Einschließlich seiner Homo- und Bisexualität, seiner Politisierung des Privaten, seiner Arbeitswut, seines Drogenkonsums (der mit zu seinem frühen Tod mit 37 Jahren führte, am 10. Juni 1982), seiner Melancholie, seines Leidens an Deutschland, der statischen Einstellungen und der legendären Kamerakreisfahrten. Rainer Werner Fassbinder, eine Marke, ein Label.

Mit Textbausteinen u.a. aus tagesspiegel.de

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Rainer Werner Fassbinder: Ich werde nie vergessen, wie ich im Bielefelder Kamera-Filmtheater saß, um mir u.a. seinen verstörenden Teilbeitrag in dem End-68-er-Epos "Deutschland im Herbst" anzuschauen ... - Nee - anzuschauen ist das falsche Wort: um mit ihm in die Zeit ganz tief einzutauchen oder vielleicht auch aufzutauchen - das wäre vielleicht zu seinem Beitrag richtiger ...



Und dann - dann bin ich jeweils spätabends noch einmal zum "Spätfilm"-Programm aufgestanden, um mir die "unterbelichteten" - die "dunklen" - Teile von "Berlin Alexanderplatz" in all den Fortsetzungen anzuschauen - ein für mich grandioses Werk, das ich als Video-Doku (inzwischen sind die dunklen Passagen digital aufgehellt worden) und mit dem Text-Drehbuch von Zweitausendeins hüte wie meinen Augapfel und wie einen Schatz bewache, in meinem Herzen bewege - mit all seinen Ur-Döblinschen Dialogen ...


Ansonsten habe ich seinerzeit wohl so ziemlich alle RWF-Filme konsumiert - nee - konsumiert ist wiederum das falsche Wort - vielleicht wäre aufgenommen richtiger - oder vielleicht noch besser: versucht aufzunehmen - so gut ich konnte ... 

Während wir 68-er zum größten Teil damit beschäftigt waren und sind, die faschistische Vergangenheit unserer jungen Republik, unserer Eltern bzw. deren nationalistisch-faschistisch geprägte Umwelt und deren Werden und Sein darin seinerzeit und bis Hier und Heute aufzuarbeiten und zu entlarven, hielt RWF bereits uns als Nachfolgegeneration den Spiegel vor: WIE überwinden wir unsere ganz persönliche [Mit]schuld  -  WIE erklären wir uns unsere RAF-Entgleisungen und auch die übergriffigen Nicht-"Erziehungs"-Methoden und unverzeihlichen Tabu-Brüche, mit denen wir zu experimentieren versuch(t)en und so unsere Kinder befracht(et)en und belast(et)en ... = Denn diese alte "Schuld" verbreitet(e) sich weiter - so wie die Pest - sie infiziert(e) ausgehend vom Faschismus und all seinen Greueltaten auch in gewisser Weise (all) die Nachkriegsgeneration(en) - auch noch heute und im Hier & Jetzt ... 

Gewiss - vieles davon ist nicht etwa "genetisch" in uns eingepflanzt - vieles können wir im reflektierten Handeln und So-Sein ein paar Jahrzehnte danach vielleicht erfolgreicher überwinden - doch immer erst, nachdem wir uns mit jener Zeit - und dieser unmittelbaren [Nachkriegs-]Generationskultur der 68-er und dem was sie damals umtrieb - auch wirklich auseinandergesetzt haben - vielleicht mit ein paar Fassbinder-Filmen, die uns mit hineinnehmen in ein solches unmittelbares Durchleben ...

Ein abermaliges oberflächliches "Verdrängen" wäre gesellschafts-politisch und sozial nur als pathologisch zu bezeichnen - "machte uns alle nur noch kränker" - ...


THE DOORS: THE END - Songs, die die Welt bewegen



hier clicken


The End - Songtext | Übersetzung:

Das ist das Ende, schöner Freund 
Das ist das Ende, mein einziger Freund 
Das Ende 

Von unseren sorgfältigen Plänen 
Das Ende 
Von allem, das besteht 
Das Ende 
Weder Sicherheit noch Überraschung 
Das Ende 
Ich werde dir nie wieder in die Augen sehen 
Kannst du dir vorstellen, was sein wird 
So grenzenlos und frei 
Verzweifelt angewiesen 
auf die Hand eines Fremden
In einem hoffnungslosen Land 

Verloren in einer römischen Wildnis voller Schmerz
Und alle Kinder sind wahnsinnig 
Alle Kinder sind wahnsinnig 
Warten auf den Sommerregen 

Da ist Gefahr am Rande der Stadt 
Nimm die Straße des Königs 
Bizarre Szenen in der Goldmine 
Nimm die Straße nach Westen 

Reite die Schlange 
Reite die Schlange 
Zum See 
Zum uralten See 
Die Schlange ist lang 
Sieben Meilen 
Reite die Schlange 
Er ist alt 
Und seine Haut ist kalt 

Der Westen ist am besten 
Der Westen ist am besten 
Komm her und wir werden den Rest machen 

Der blaue Bus ruft uns 
Der blaue Bus ruft uns 
Fahrer, wohin bringst du uns? 

Der Killer erwachte vor Sonnenaufgang 
Er zog seine Stiefel an 
Er nahm ein Gesicht aus der Ahnengalerie 
und er ging weiter den Flur entlang 
Er ging in das Zimmer, in dem seine Schwester lebte 
Und dann besuchte er seinen Bruder 
und dann ging er weiter den Flur entlang 
Und er kam an eine Tür 
Und er schaute hinein: 
"Vater?" 
"Ja, Sohn?" 
"Ich werde dich töten! 
Mutter, ich will dich ficken!" 
Komm schon, YEAH!

Komm schon, Liebling. Gib uns eine Chance 
Komm schon, Liebling. Gib uns eine Chance 
Komm schon, Liebling. Gib uns eine Chance und
triff mich hinter dem blauen Bus
einen blauen Felsen machend
auf einem blauer Bus
einen blauen Felsen machend
Komm schon, yeah ... 

Töte! Töte! Töte! Töte! Töte! Töte! Töte! 

Das ist das Ende, schöner Freund 
Das ist das Ende, mein einziger Freund 
Das Ende 

Es schmerzt, dich freizugeben 
doch du wirst mir niemals folgen 

Das Ende des Lachens und der sanften Lügen 
Das Ende der Nächte, in denen wir versuchten zu sterben 

Das ist das Ende



sinedi|photography: the end

S!NEDi malt S!NT VOR DER FLUT ...- ein Porträt - und in dieser Intensität eine Weltneuheit

S!NEDi|art: SINT VOR DER FLUT - Mai 2015

  •  ja - du hast richtig gelesen: dieser bärtige junge mann heißt nun einmal "sint vor der flut" ...
  • jedes ding muss ja seinen namen haben - und auch wenn dieses Ding sicherlich auch seine zwei seiten hat und somit in etwas persönliches hineinrakt: ein name muss sein ...
  • die vor der fluts, dass ist ein alter eigenstämmiger familienname - dessen genealogie weit bis hinter die entstehung des chamäleons zurückreicht ...- alles längst belegt und beurkundet ... - wie der name schon sagt - bis weit vor der großen flut seinerzeit ...
  • die urahnen von mijnheer sint sind sicherlich - nein müssen - mit auf dem letzten schiff gewesen sein,
  • sonst gäbe es diese familie ja gar nimmer mehr - wäre seinerzeit mit abgesoffen wie so viele ...
  • dieses gemälde habe ich aus dem gedächtnis aufs holz gebracht - so wie ich es damals auf dem landsitz in der familiengalerie der vor der fluts in chemenuela angetroffen hatte - und so eindrücklich in erinnerung behielt: der gute alte sint ... - er hat noch das familienvermögen zusammengehalten, was inzwischen in alle vier winde verstreut ist und sich unwiederbringlich vom acker gemacht hat ...
  • sint vor der flut war einfach nur ein guter kerl - wie das bild es schon aussagt - wenigstens war das meine vornehmliche absicht bei der niedermalung aus dem gedächtnis ....

Speakers' Corner - ein Bildband - und mehr ...



Christlicher Missionar mit Bibel, 1993 | Foto: Philip Wolmuth

JOHN HARRIS

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Stören Sie die Ruhe!
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Redefreiheit


Lange vor Twitter bot sie ein öffentliches Forum für Idealisten, Hitz- und Wirrköpfe.
Nun feiert ein neuer Bildband die Speakers’ Corner

„Ich habe dort indischen Nationalisten gelauscht, Abstinenzpredigern, Kommunisten, Freidenkern, Vegetariern, Mormonen, der Heilsarmee sowie Übergeschnappten jeder Couleur, die sich alle gesittet auf der Tribüne abwechselten und auf ein recht gutmütiges Publikum zählen konnten.“ Das schrieb George Orwell vor 70 Jahren über die rhetorische Kultstätte im Londoner Hyde Park. Es gebe, erzählte der Schriftsteller seinen Lesern weiter, „sehr wenige Länder auf der Welt, die ein vergleichbares Schauspiel bieten“.

Über die Jahrzehnte ist die Gestalt dieses Schauspiels erstaunlich konstant geblieben. Die Redner stellen sich auf ein mitgebrachtes kleines Podest und verausgaben sich. Egal welche Ansichten sie verfechten, ihre Gesichtsausdrücke gleichen sich: Wut, Enttäuschung, Ungeduld gegenüber einer Welt, die einfach nicht begreifen will. Um sie herum spiegeln die Mienen der Zuhörer unterschiedliche Grade an Verblüffung, Gleichgültigkeit und Belustigung wider. Dass jemand sich bekehren lässt, ist unwahrscheinlich. Erhellenderes als hin und wieder ein verbaler Schlagabtausch zwischen einem Redner und einer Gegenstimme aus dem Publikum ist kaum zu erwarten. Und doch hat das Ritual etwas Unwiderstehliches, beinahe Magisches: Denn es ist ausgelebte Redefreiheit. Politik und Religion im Rohzustand.

All dies fängt der Fotojournalist Philip Wolmuth in seinem neuen Buch mit dem schlichten Titel Speakers’ Corner ein. Es versammelt Bilder und Redefragmente aus 35 Jahren und setzt einigen Stammgästen auf den Podesten im Park ein Denkmal. Sei es der wiedergeborene Christ und Ex-Sträfling Stuart Wheeler, der mit vorspringendem Kinn und tiefliegenden Augen wie der fleischgewordene Bibelmoralismus daherkommt. Oder Joshua, ein zauselbärtige Verschwörungstheoretiker aus den 70er Jahren, der aussieht, als würde bei ihm jeden Moment eine Sicherung durchbrennen. Oder die diversen Muslime, Atheisten, Palästinenseranwälte und Atomwaffengegner. Oder Donald Soper, der hochangesehene Methodistenpfarrer, Abstinenzler und Abgeordnete des britischen Oberhauses, der über 70 Jahre lang regelmäßig im Hyde Park sprach. Wolmuths Bild von Soper zeigt ihn, wie er den Finger himmelwärts reckt und denkbar höflich an seinem Publikum verzweifelt – vier Jahre vor seinem Tod im Alter von 95 Jahren. Das Zitat zum Bild endet mit den wunderschönen Worten: „Ich danke Ihnen dafür, dass Sie in der Kälte herumstehen. Nächste Woche bin ich wieder hier.“

In diesen zwei Sätzen liegt etwas unverkennbar Britisches – so wie in der ganzen Geschichte der Speakers’ Corner. Auch wenn das Gesetz zur Parknutzung von 1872 Versammlungen und öffentliche Ansprachen im Hyde Park ausdrücklich vorsah, beruhen die Zusammenkünfte am Nordostrand der Grünanlage nicht auf festgeschriebenen Regeln oder Gesetzen, sondern auf Tradition. Die Redner finden selbst ihren Platz und wechseln sich ab, es gibt keine Organisatoren. Zwar zeigen Philip Wolmuths Bilder, dass die Polizei das Spektakel kritisch im Auge behält, doch nur selten sieht sie sich zum Eingreifen veranlasst.


Offiziell seit 1872 das Original: Die Speakers' Corner im Hyde Park London, 1995 | Foto: Philip Wolmuth




Als ich noch in London lebte, ging ich sonntagnachmittags gelegentlich hin. Besonders deutlich sind mir die tadellosen Anzüge und die geschliffene Rhetorik des britischen Ablegers der Nation of Islam in Erinnerung. Und dass niemals fünf Minuten zu vergehen schienen, ohne dass die Palästinenser erwähnt wurden. Und was für eine unerhörte Bandbreite an Verschwörungstheorien im Angebot war, vor allem nach dem 11. September 2001.

Dass vieles davon heute in Internetforen blüht und wuchert und sich die Speakers’ Corner als prädigitaler Vorläufer von sozialen Medien und Onlinekommentarspalten betrachten lässt, mag banal klingen. Bemerkenswerter ist vielleicht, dass die Speakers’ Corner selbst im Zeitalter von Twitter und Facebook fortbesteht und eine Welt für sich bleibt – auch wenn die Zahl der Redner und die Publikumsmenge zurückgegangen sind.

Im Vorwort zu seinem Buch schreibt Wolmuth: „Die verhandelten Themen haben heute wie damals so gut wie nichts mit den Schlagzeilen des Tages zu tun. Mindestens die Hälfte der Redner sind Prediger, wie besessen wird über Fragen von Religion, Rasse und Nationalität debattiert. Viele regelmäßige Besucher sagen, der Ort habe sich mit den Jahren gewandelt, es gebe heute weniger Podeste als früher, der Kreis der Redner sei kleiner geworden, der Anteil an religiösen Versammlungen hingegen größer. Auch hat sich die Demografie verschoben, im Publikum wie auf dem Podium. Heute predigen hier mindestens ebenso viele Muslime wie Christen. Doch allen Veränderungen zum Trotz bewahrt sich die Speakers’ Corner ihre eigentümliche Faszination, die aus der Intensität und Verschrobenheit des unmittelbaren Austauschs von Argumenten entsteht.“

Inmitten eines lückenlos durchgetakteten und entsprechend einschläfernden Wahlkampfs, wie wir ihn in Großbritannien vor den Unterhauswahlen gerade erleben (selbst bei Versammlungen der vermeintlich unangepassten Ukip wird die Publikumsbeteiligung auf ein Minimum beschränkt), haben diese Worte echtes Gewicht. Bei allen extremen und abwegigen Tiraden, die es im Hyde Park zu hören gibt, kann das, was Wolmuths Buch feiert, in der Tat nicht genug gepriesen werden: ein Umfeld, in dem niemals die leblose politische Standardrhetorik ertönt – „hart arbeitende Familien“, „schwere Entscheidungen“, der ganze Quatsch.

Hier sagen die Redner unverblümt, was sie denken. Manchmal kann das abstoßend sein. Engstirnigkeit und Fanatismus brodeln regelmäßig hoch und oft bleibt dabei der Anstand auf der Strecke. Aber vermutlich ist gerade das der Punkt: Dass wir echte Redefreiheit erleben, spüren wir nur dann, wenn sie uns auch kränken und tief empören kann.

Mein liebstes Rednerzitat aus Wolmuths Buch stammt von einem gewissen Jim Huggon aus dem Jahr 1981: 

„Wie wird man Anarchist? Nun, das ist nicht leicht. Man kann nicht einfach so das ganze Gefüge der westlichen Zivilisation umkrempeln. Vor allem ist es rechtswidrig. Das muss man üben. Fangen Sie mit ein paar kleineren Verstößen an: Fahren Sie nachts ohne Licht mit dem Rad nach Hause. Betreten Sie den Rasen. Wenn Sie dann selbstsicherer werden, gehen Sie Größeres an: Erregen Sie öffentliches Ärgernis. Stören Sie die Ruhe der Königin. Trainieren Sie weiter – und bald schon werden Sie Banken ausrauben und Regierungen stürzen.“

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INFO:Speakers’ Corner - Philip Wolmuth - The History Press 2015, 120 Seiten, 27,66 €

Artikel von John Harris, Autor des Guardian - abgedruckt in der Freitag

Übersetzung: Michael Ebmeyer

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Speakers' Corner auf Google Map

 Hier - solch ein Blog - das ist für mich wenigstens - auch so ein Redeplatz wie auf der Insel dort drüben im Hydepark: Das Internet als Speakers' Corner ... - so sollten Sie lieber Leser es jedenfalls betrachten und wahrnehmen: Vielleicht zeigen Sie auch hier bei der Betrachtung und Lektüre "unterschiedliche Grade an Verblüffung, Gleichgültigkeit und Belustigung"... Und dass sich hier jemand bekehren lässt, ist wahrscheinlich unwahrscheinlich. Und doch hat das Ritual der Kommentierung des Weltgeschehens und die Reaktion darauf mit meinen kleinen kreativen S!NEDi-Ergüssen für mich jedenfalls etwas Unwiderstehliches, beinahe Magisches: 


Denn es ist ausgelebte Rede- und Kreativfreiheit - ja - auch Politik und Religion im Rohzustand...

ESC | Eurovision Song Contest: HEROES

S!NEDi's Bild zu: Wir sind die Helden unserer Zeit / Aber wir tanzen mit den Dämonen, die in uns sind


Ja - es ist für mich schon so eine Art Pflichtveranstaltung, hier im Blog das Siegerlied im ESC - diesmal für 2015 - zu präsentieren - einfach auch, um mithalten zu können mit der Textzeile: Wir sind die Helden unserer Zeit / Aber wir tanzen mit den Dämonen, die in uns sind ... Und wenn es für den deutschen Titel schon nicht mal ein einziges Pünktchen gibt - und wir diesen Titel wohl nie mehr wieder hören werden, müssen wir uns eben an diesen "Helden" ergötzen : Es ist nicht alles Geld was glänzt ...


Hier die deutsche Übersetzung des Textes des Siegerliedes gesungen von Måns Zelmerlöw 
geschrieben von Anton Malmberg Fest af Segerstad zusammen mit Linnea Deb und Joy Deb

Erzähl den Göttern nicht, dass ich so eine Unordnung hinterlassen habe
Ich kann nichts rückgängig machen, was geschehen ist
Lass uns in Deckung gehen

Was, wenn ich der einzige Held bin, der noch übrig ist?
Du feuerst besser deine Waffe ab
Ein letztes Mal

Er sagte: "Trockne deine Tränen
Und lebe dein Leben, als ob es kein Morgen gäbe, mein Sohn
Und sag den anderen
Sie sollen es wie ein Kolibri singen
Die großartigste Hymne, die man jemals gehört hat!"

Wir sind die Helden unserer Zeit
Aber wir tanzen mit den Dämonen, die in uns sind

Die Grillen singen ein Lied für dich
Sag kein Wort, mach kein Geräusch
Das ist das, was Leben ist

Ich lasse Würmer zu Schmetterlingen werden
Wache auf und stelle die Welt auf den Kopf
Erfüllt von Respekt

Er sagte, ich bin nie von deiner Seite gewichen
Wenn du dich verirrt hast, war ich direkt hinter dir
War dein Fels in der Brandung

(Chorus)

Montag, 25. Mai 2015

PF!NGSTM!NTAGSMALER | federleichte elemente | gedicht & bild

S!NEDi|photography: federleichte elemente

diese feder ist kein federkiel
mit dieser feder ist nichts beschrieben
diese feder wiegt sich federleicht im wind
sie passt sich an
gegen den mainstream erhebt sie sich nicht
schwebt einfach mit auf jeder welle

gewiss - sie ist grün
und damit kein politisches neutrum
aber sie muckt nicht (mehr) auf
sie hat sich nierdergeschwebt
sie ignoriert alle an-regungen
sie tanzt nicht (mehr) auf der thermik

sie stammt aus einem gefieder
und wurde geputzt
halt routinemäßig durch den schnabel gezogen
sie half beim flügelschlag
und beim aufplustern
bis sie ausgerissen wurde

die feder flieht dem staubsauger 
tunlichst vor der düse
krallt sich mit kleinen widerhaken
an einen karierten tischläufer
ehe sie wie auf dem trampolin
wie in zeitlupe federt

diese feder hat ihre mitte längst gefunden
die mitte - der schaft - zwischen den rippen
wie ein rückgrat
von dem sich die federbekleidungsstrahlen 
wie zarte fühler ausstrecken




sinedi



Sonntag, 24. Mai 2015

S!NNTAGSMALER: CRASH|ABSTRACT

S!NEDi: crash | abstract

Pfingstbonus: nochn Kunstwerk von S!NEDi

S!NEDi: irgendwelche pfingstkokken ...

S!NNTAGSMALER: Freistoß Schweinsteiger | gedicht & bild

S!NEDi|art: Standbein|Spielbein: Freistoß Schweinsteiger

Mit gaaanz viel Gefühl einen Freistoß
Das heiße Tor-Comeback
Nach dem Schlusspfiff
Wurde er unten rum ganz kühl
Leider meine Schlappen nicht gefunden
Passende Schuhe (44,5) hatten die nicht
Stellte sich auf die blaue Decke...
Streichelte den Ball zum 1:1 in den Winkel
 
Grinsend:
„Besser kann man es nicht machen.“
 
Geht nun mit ordentlich warmen Gedanken
In die Pause ...

S!NEDi-Text|bearbeitung nach BILD - kurzform :

Pfingsten 2015: Die Gedanken sind frei | impuls für die pfingstwoche -179



S!NEDi|bild|bearbeitung: NSA - Pfingsten - und das Hineinhorchen in das "Weiße Rauschen"
 Wo kämen wir denn hin, wenn jeder jeden verstehen könnte, wie es die Pfingstgeschichte in der biblischen Apostelgeschichte im 2. Kapitel im Neuen Testament uns einsuggerieren will ...

Um zu verstehen, um herauszubekommen, was die Menschheit denn so denkt und vorhat in all ihrer mitunter weltlichen und gottverlassenen Schlitzohrigkeit, haben die Geheimdienste in aller Welt hochsensible Lauschapparate und Antennen aufgestellt: Jedes Handygespräch, jede Mail, wird ausgekundschaftet bzw. man ist bei jedem Verdacht bemüht, sie auszukundschaften und zu entziffern und nach irgendwelchem Gutdünken einzuordnen - je nach "Auftraggeber"... - ganz nach der uralten Devise: Wes Brot ich ess - des Lied ich sing ...

Ja - man hat sogar diese riesigen Parabol-Spiegel, diese Radio-Teleskopen, aufgestellt, um Signale aus dem All - früher sagte man: aus dem Himmel - zu empfangen - von irgendwoher - man lauscht mit großen Ohren in dieses Weiße Rauschen ... - und wenn Du denkst, es geht nix mehr, kommt von irgendwo vielleicht ein Fünklein her ...

Man stellt sich in der modernen Wissenschaft also trotz dieser Überlieferungen aus der 2000 Jahre alten Pfingstfest-Geschichte vor, im All würde kommunikatives Leben in außerirdischen "entwickelten Zivilisationen" sich irgendwie jeweils durch elektromagnetische Signale und Schallwellen bemerkbar machen - die natürlich auf irdisch messbaren wie auch immer gearteten Frequenzwellen miteinander tangieren: Dabei wird doch bereits eben zu diesem ersten Pfingstfest davon berichtet, wie die Kommunikation, die Übermittlung der geistigen Wahrheit, auf einem geistigen Wege, durch Inspiration und Be|geisterung tatsächlich geschieht: Plötzlich runden sich in einem die Fragezeichen ???, die man meistens in sich spürt, sie runden sich ab bzw. strecken sich zu deutlichen und geraden Ausrufezeichen !!!: "Heureka - ich habs" ...

Und dazu kann die Menschheit für teueres Geld noch so viel Parabol-Spiegel in den Wüstensand setzen und in die Abhörstationen der Geheimdienste - und noch so viele BND's und NSA's und GCHQ's können mit den raffiniertesten algorithmengesteuerten Rechnern und Lauschwerkzeugen ausgestattet werden: die einzige allverständliche Wahrheit verbreitet sich  überall - also "über-All" - geistig - in der Welt und im gesamten All - mit einer geistig-göttlichen Energie. Sie macht vor niemandem halt - sie schickt ihre heilsamen und schöpferischen Ideen und Impulse in die menschlichen Kommunikations- und Schaffenswege - zum Guten gemeint - aber leider oft genug zum Schlechten von Menschen uminterpretiert ... - weil man immer wieder erneut anscheinend längst vergisst, wie das ist, wenn der Mensch in seiner Hybris seine Werke ungebremst "bis in die Himmel" wachsen lassen will, wenn er sich über seinen ihm innewohnenden Gott erheben will - ja - wenn er - im wahrsten Sinne des Wortes - nichts mehr "versteht" - verwirrt ist - aneinander vorbei redet mit Lügen oder Spitzfindigkeiten ..., wenn die Türme zusammenbrechen wie einst in Babel - und die Linke nicht mehr weiß, was die Rechte tut ...

Dann geschieht oft dieses pfingstliche Brausen in uns: dieses plötzliche Lichtaufgehen wie das einer pfingstzüngelnden Flamme: Ich habs -  ich hab plötzlich einen Ge|danken in mir, bei dem mir mit einem Gewissheits-Gefühl "aus dem Bauch heraus" signalisiert wird = das ist es - ich hab die Lösung - ich verstehe plötzlich, was gemeint ist - ich hab plötzlich wieder die uralte Gewissheit, die seit Ewigkeiten mein Gewissen bestimmt, das Ge-Wissen, das mich führt und leitet ...

Göttliche Kommunikation geschieht durch geistige Verquickungen mittels Ge-dankenfünklein und Denkpartikeln, plötzliche Anstöße werden gegeben, die uns plötzlich eingepflanzt und geschenkt sind - wie aus dem Nichts: schon im Wort Ge-danke selbst bedanken wir uns für diese Zuwendungen und Verbindungen: Gottseidank ...

Und diese direkte geistige Verbindungsschiene - diese ewigen Standleitungen nach "oben" kann kein Parabolspiegel und kein Geheimdienst in dieser Welt abfangen oder auffangen und ge- oder missbrauchen: Denn wie heißt es völlig zu Recht in dem schönen deutschen Volkslied:


DIE GEDANKEN SIND FREI
Heute verbreitete Text-Fassung:
1. Die Gedanken sind frei
wer kann sie erraten?
Sie fliehen vorbei
wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen,
kein Jäger erschießen
mit Pulver und Blei:
Die Gedanken sind frei!
2. Ich denke, was ich will
und was mich beglücket,
doch alles in der Still’
und wie es sich schicket.
Mein Wunsch und Begehren
kann niemand verwehren,
es bleibet dabei:
Die Gedanken sind frei!
3. Und sperrt man mich ein
im finsteren Kerker,
das alles sind rein
vergebliche Werke.
Denn meine Gedanken
zerreißen die Schranken
und Mauern entzwei:
Die Gedanken sind frei!
4. Drum will ich auf immer
den Sorgen entsagen
und will mich auch nimmer
mit Grillen mehr plagen.
Man kann ja im Herzen
stets lachen und scherzen
und denken dabei:
Die Gedanken sind frei!
5. Ich liebe den Wein,
mein Mädchen vor allen,
sie tut mir allein
am besten gefallen.
Ich bin nicht alleine
bei meinem Glas Weine,
mein Mädchen dabei:
Die Gedanken sind frei!

aus: WIKIPEDIA



Kein BND - kein NSA - kein GCHQ - wird diesen Code unserer Gedanken je knacken können. Wir können ganz unabgehört - ungehört zu-frieden-stellend mit Gott kommunizieren seit jenem ersten Pfingstfest vor 2000 Jahren - und mittels unseres Geistes und alldder gepflegten und gehegten Gedanken verstehen wir einander - ganz ohne Google-Translator ...

Noch Fragen ...???







S!NEDis Pfingst-Ge-danken, die mich ganz unvermittelt ereilten ...

Samstag, 23. Mai 2015

Frohe Pfingsten





Inspiration beseelt unser Leben

Das ist Pfingsten gemeint: die "Inspiration" - die "Be|geisterung": 
Pfingsten (altgr. πεντηκοστή ἡμέρα pentekostē hēméra ‚fünfzigster Tag‘) ist ein christliches Fest. Gefeiert wird die Entsendung des Heiligen Geistes (daher als Mysterium die Aussendung des heiligen Geistes oder auch Ausgießung des heiligen Geistes genannt). Es wird am 50. Tag des Osterfestkreises, also 49 Tage nach dem Ostersonntag, begangen.

Im Neuen Testament wird in der Apostelgeschichte erzählt, dass der Heilige Geist auf die Apostel und Jünger herabkam, als sie zum jüdischen Fest Schawuot (τὴν ἡμέραν τῆς πεντηκοστῆς ‚zum 50. Tag‘) in Jerusalem versammelt waren (Apg 2,1-41). Dieses Datum wird in der christlichen Tradition auch als Gründung der Kirche verstanden. Als christliches Fest wird Pfingsten erstmals im Jahr 130 erwähnt.

Die Bibel in gerechter Sprache berichtet dieses Pfingsten in der Apostelgeschichte 2,1-4 so: 
"Als der 50. Tag, der Tag des Wochenfestes, gekommen war, waren sie alle beisammen. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Tosen wie von einem Wind, der heftig daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie sich aufhielten. Es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich zerteilten, und auf jede und jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Da wurden sie alle von heiliger Geistkraft erfüllt und begannen, in anderen Sprachen zu reden; wie die Geistkraft es ihnen eingab, redeten sie frei heraus."
Und in Lukas 12, 11-12 heißt es durch Jesus selbst schon vor dem Pfingstereignis: 
"Wenn sie euch aber vor die Behörden, die Obersten und die Machthaber führen, so sorgt euch nicht, wie ihr euch verteidigen oder was ihr sagen sollt. Denn die heilige Geistkraft wird euch in dieser Stunde lehren, was ihr sagen müsst."
Diese Jüngerinnen und Jünger wurden am Pfingstfest durch feurige "Geistesblitze" plötzlich im wahrsten Sinne des Wortes "inspiriert": ... "wie die Geistkraft es ihnen eingab, redeten sie frei heraus..." - ... "die heilige Geistkraft wird euch in dieser Stunde lehren, was ihr sagen müsst"...: Sie konnten plötzlich frei formulieren, es sprudelte aus ihnen heraus, was sie empfanden - und was sie weiterzugeben hatten aus ihrem inneren Erfülltsein. 

Was bedeutet nun diese "Inspiration" - diese innere "Be|seeltheit"? Wikipedia schreibt: Inspiration von lat.: inspiratio = Be|seelung, Einhauchen von „spiritus“ = Leben, Seele, Geist.

Wer inspiriert ist und andere inspirieren kann, ist beseelt und beseelt und begeistert andere also. 

Ist es nicht so, dass wir viel zu viele Tage verbringen ohne uns auch nur einen Moment über diese Inspiration Gedanken zu machen? Wir haben zu oft zuviel zu tun, zuviel zu leisten, zuviel auf einmal, zuwenig Zeit, zuwenig Ruhe, zuwenig Muße. Denn das ist es tatsächlich, was eine gesunde angemessene Inspiration braucht: Sie braucht Muße und Raum. Raum um entdeckt zu werden. Bewusstsein, Achtsamkeit um wahrgenommen zu werden.

Ich glaube, Inspiration ist eng verwandt mit Aufmerksamkeit - aber auch mit Kreativität und Motivation - mit dem "Impuls", mit der neuen "Idee"...

Inspiration scheint für viele Menschen etwas zu sein, was nur Künstler haben und was für “Normalsterbliche” wenig bis keinen Sinn macht. Doch was ist es, was uns dazu bringt, Aufgaben gern und mit Freude zu erfüllen? Ist das nicht diese Be-geisterung und damit Inspiration?

Wenn ich Menschen erreichen möchte, muss ich sie begeistern können. Eine Geschichte erzählen können, die erklärt wo die Reise hingehen soll.

Antoine de Saint-Exupery hat in seinem Werk: Die Stadt in der Wüste / Citadelle geschrieben: „Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“

Was bedeutet das für uns im Kleinen? Wie können wir uns Inspiration immer wieder neu schaffen und bewahren? Und wie können Sie andere Menschen inspirieren? Ich glaube, dass es eher weniger um das ‘wie’ geht als um die innere Haltung. Kehren wir doch noch einmal zur Wortbedeutung zurück:

In|spiration = Be|seelung = Be|geisterung

Sehr alte Worte. Wir verwenden sie im normalen Sprachgebrauch leider nur noch wenig. Und doch haben sie unfassbar viel Kraft, wenn wir uns auf sie einlassen - sie be|greifen. Wie fühlen wir uns, wenn uns etwas inspiriert? Ist das nicht ein unglaublich lebendiges, elektrisierendes, waches Empfinden? Voller Freude und Energie? Das ist Be|seelung - Be|geisterung. Etwas lebendig werden lassen. Uns einsetzen, an etwas glauben, andere damit anstecken, Durststrecken überstehen, weil wir das Große - das dahinterliegende Ziel - sehen. Und gleichzeitig "profilieren" wir uns damit, wenn wir von dem berichten und weitergeben, was uns bewegt ...

Das ist das Gegenteil von mechanistischem Abarbeiten, Erledigen und stumpfer Pflichterfüllung, wo wir zwar existieren, aber nicht "leben". Wir brauchen die Seele/den Geist in den Dingen, in den Erlebnissen, in unserem alltäglichen Sein.

Doch die einzigen, die uns abhalten, Begeisterung wieder zu entdecken, uns selbst zu überraschen und damit zu inspirieren, sind wir selbst. Es liegt an uns, diese Gabe immer wieder zu entdecken. In jedem Tag das Lebendige zu erfahren, wahrhaft zu leben. Wahrhaft. Die Brille des Hektischen absetzen und wieder wirklich sehen, was wir betrachten und erleben.

Jeder Tag hat seinen eigenen Zauber und kann uns inspirieren. Es ist nie zu spät, wieder zu lernen, dass wir die Fähigkeit zur Be|seelung und Be|geisterung besitzen. Sich voller Be|geisterung in etwas zu verlieren, ganz einzutauchen in eine Erfahrung, und dabei andere mitnehmen um so zu einem Menschen zu werden, der andere inspirieren kann.

Nach einem Impuls von Alexandra Grassler

Ein schönes be|seeltes Pfingsten wünsche ich Ihnen ...

Freitag, 22. Mai 2015

S!NEDi-art: lammfromm auf beton

S!NEDi|art: lammfromm auf beton

Merkel: an economic compliant leadership ... S!NEDi|art

S!NEDi: an economic compliant leadership - 22.05.2015


Also - wenn ich das neueste Heft meiner "art-DAS KUNSTMAGAZIN" durchblättere - bleibe ich natürlich am Bericht über Marlene Dumas hängen - und dann werfe ich meinen PC an - denn flugs juckt es mir in den kreativen Ventrikeln ...

Ich wollte pastös etwas machen: dick auftragen also - fest und brüchig zugleich - und da kam mir ein ganz bestimmtes Antlitz in den Sinn: und ich habe auch rasch den Titel dazugegoogelt: 
an economic compliant leadership - und dann weiß der betrachtende Mensch schon - was Sache ist ... - nicht wahr ... ???



P.S.: ... und so ein bisschen soll es entfernt an eine Bildikone von Mao Zedong erinnern (früher: Mao Tse Tung)

HOFFNUNG | impuls für die woche -178





S!NEDi|graphic: One-World

Ein Hoffnungslied

Unsere Hoffnung muss Phantasie bekommen,
die diese kranke Welt neu entwerfen kann,
die das aus-malen, aus-denken, aus-deuten, aus-breiten kann,
von dem wir jetzt nur träumen können:
den neuen Himmel und die neue Erde.

Unsere Hoffnung muss Hände bekommen,
die Hand anlegen an dieser kranken Welt,
heilende Hände anlegen,
die die Tränen abtrocknen
und sich nicht abfinden
mit der Un-er-löst-heit dieser kranken Welt.


Unsere Hoffnung muss Füße bekommen,
die sich wundlaufen für das Heil der Welt,
denen kein Weg zu weit und zu schwer ist,
zu den Menschen zu gehen,
die den Weg Jesu Christi weiter-gehen,
die Gott hier auf Erden in Gang bringen.

Unsere Hoffnung muss Worte bekommen,
die die Menschen verstehen,
ein rechtes Wort zur rechten Zeit,
Worte, die Trauer tragen,
Worte, die trösten,
Worte, die Freude schenken.



Gott hat damit den Anfang gemacht
in seinem geliebten Sohn Jesus von Nazareth,
in ihm hat die Hoffnung der Menschen
die Hoffnung dieser kranken Welt
Hand und Fuß bekommen,
und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Gott hat damit den Anfang gemacht,
wir müssen weiter-machen.

S!NEDi|art: zeichen


(Text aus: Beten durch die Schallmauer, KJG Verlagsgesellschaft mbH, Düsseldorf, S. 71 - und "weltverbunden leben" - Jahresbegleiter 2015 | Reich-Gottes-Impulse für jeden Tag - 20./21.Mai - S.103-104)